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State of the Arts

Die Verschmelzung der Künste

Diese Ausstellung präsentiert eines der spannendsten Phänomene unserer Zeit: die Verschmelzung von darstellender und bildender Kunst. Heute bedeutet ein Ausstellungsbesuch immer häufiger, nicht nur neue visuelle Eindrücke zu erwarten. Stattdessen steht ein umfassendes Erleben im Mittelpunkt, das sämtliche Sinne anspricht. Künstler*innen kombinieren Video, Performance, Tanz, Sprache und Musik und schaffen auf diese Weise intermediale Werke. Das führt mitunter dazu, dass der Besucher die Gelegenheit bekommt, die distanzierte Haltung des Zuschauers aufzugeben und somit selbst Teil des Werkes wird.

Auflösung der Grenzen

Das Verschmelzen der Künste durch die Auflösung der Gattungsgrenzen ist ein Phänomen in der aktuellen Kunst, das sich bereits in den 1960er-Jahren ausmachen lässt. Unter dem Begriff Intermedia wurde die Vielfalt der künstlerischen Möglichkeiten gefeiert und das Zusammenwirken von Musik, Theater, bildender Kunst und Literatur erprobt. Insbesondere die Fluxus-Bewegung mit ihren Happenings und der Verwendung neuer Medien hat diesen erweiterten Kunstbegriff geprägt. Im Jahr 2020 ist die Entfaltung der künstlerischen Medien in alle denkbaren Bereiche längst gängige Praxis geworden. Die Ausstellung versammelt Werke, die sich spielerisch zwischen den unterschiedlichen künstlerischen Gestaltungsfeldern bewegen, wie etwa performative Skulpturen, Sound-Arbeiten und Installationskunst, aber auch Performances.


STATE OF THE ARTS
Die Verschmelzung der Künste
bis 16. August 2020
in der Bundeskunsthalle

Die Arbeit Empathy I von Simon Fujiwara kann leider erst mit Verspätung aufgebaut werden. Kurz vor Beginn der Corona-Pandemie war sie noch im New Yorker Kulturzentrum „The Shed“ ausgestellt. Der geplante Rücktransport nach Deutschland war wegen des krisenbedingten Stillstands jedoch bis vor kurzem noch ungewiss. Wir sind sehr froh, dass wir die Installation nun dennoch – wenn auch mit Verzögerung – für Sie einrichten und voraussichtlich ab dem 26. Juni zeigen können!

Die Arbeit Voicing Pieces kann zu unserem großen Bedauern auf Grund der aktuell geltenden Gesundheitsvorgaben nicht wie geplant stattfinden.
Auch wenn Begüm Erciyas´ Arbeit in der Ausstellung nicht zu sehen ist, ist sie fester Bestandteil des Ausstellungskonzepts und weiterhin hier auf dieser Website zu erleben.